GUTES TUN

Hamburg im Oktober 2026 – Ziel erreicht. Erwartungen übertroffen. Katharina bei der SUP-WM 2026

Ziel erreicht. Erwartungen übertroffen.
Katharina Rüsbüldt bei der SUP-Weltmeisterschaft 2026

Im August haben wir Katharina Rüsbüldt und ihre sportlichen Ziele vorgestellt. Nun ist die Stand-up-Paddlerin aus Kellinghusen von ihrer ersten Weltmeisterschaft zurückgekehrt – mit drei internationalen Platzierungen, einer neuen persönlichen Bestzeit und Erfahrungen, die weit über den sportlichen Wettbewerb hinausgehen.

Die SUP-Weltmeisterschaft fand vom 14. bis 18. Oktober 2026 im italienischen Sabaudia statt. Katharina ging in der Altersklasse Women 50+ in allen drei Disziplinen an den Start: Sprint, Technical Race und Long Distance.

Die Teilnahme war das Ergebnis einer langfristigen Vorbereitung. Training, Materialentscheidungen und die Auseinandersetzung mit den eigenen sportlichen Grenzen hatten die Monate zuvor geprägt. Ihr Anspruch war klar: Sie wollte nicht einfach nur bei einer Weltmeisterschaft dabei sein, sondern sich mit der internationalen Konkurrenz messen.

Sportliche Ergebnisse, die für sich sprechen
Im 100-Meter-Sprint verbesserte Katharina ihre persönliche Bestzeit auf 36,8 Sekunden. Nach fünf Rennläufen belegte sie Platz 19 und erreichte damit bei ihrem WM-Debüt eine Platzierung unter den besten 20 Athletinnen ihrer Altersklasse.
Im Technical Race gewann sie ihren ersten Vorlauf mit einer Zeit von 5:26,9 Minuten und erreichte in der Gesamtwertung Platz 31.

Besonders eindrucksvoll verlief die Long Distance. Auf den Gegenwindstrecken übernahm Katharina wiederholt die Führungsarbeit für Gruppen von bis zu zehn Athletinnen. Sie gab das Tempo vor, während ihre Konkurrentinnen ihren Windschatten nutzten. Nach einem intensiven Rennen erreichte sie Platz 25.

Diese Ergebnisse sind auch deshalb bemerkenswert, weil Katharina mit einer Oberschenkelprothese antritt und im SUP-Rennsport keine eigene Para-Wertung zur Verfügung steht. Sie startet unter denselben Wettkampfbedingungen wie ihre Konkurrentinnen ohne Behinderung.

Vertrauen ist manchmal wichtiger als ein technischer Vorteil
Eine besondere Entscheidung fiel erst zwei Tage vor der Abreise nach Italien.
Nachdem ihr bisheriges Wettkampfboard beschädigt war, hatte Katharina die Möglichkeit bekommen, auf ein leichteres, jedoch anderes Modell umzusteigen. Drei Wochen lang versuchte sie, sich an das neue Board zu gewöhnen. Doch obwohl es mit rund zwölf Kilogramm deutlich leichter war, fehlte ihr noch das vollständige Vertrauen in dessen Fahreigenschaften. Deshalb entschied sie sich bewusst für ihr altes, 15 Kilogramm schweres Board. Ein Gewichtsnachteil gegenüber vielen Konkurrentinnen – aber auch ein Stück Verlässlichkeit, das sich nicht kurzfristig ersetzen ließ.

Gerade beim anspruchsvollen Massenstart der Long Distance zahlte sich diese Entscheidung aus. Katharina konnte sich auf ihre Balance und ihr Material verlassen und sich ganz auf das Rennen konzentrieren.

Leistung statt Sonderbehandlung
Neben den Platzierungen war es vor allem die Anerkennung der anderen Athletinnen, die Katharina aus Italien mitnahm. Ihre Leistungen fanden auch in der internationalen SUP-Szene Beachtung. Für Katharina steht dabei ein Gedanke im Mittelpunkt: Inklusion im Leistungssport bedeutet nicht, für die Teilnahme Anerkennung zu erhalten, sondern sich unter gleichen Bedingungen durch Können und Leistung zu beweisen. Genau das war ihr Ziel für diese Weltmeisterschaft.

Ein Weg, den wir gerne begleiten
Die WM in Sabaudia hat gezeigt, was aus einem klar formulierten Ziel, kontinuierlicher Arbeit und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entstehen kann. Nicht jede Herausforderung lässt sich planen. Umso wertvoller ist es, wenn aus der Vorbereitung und dem Mut, sich international zu messen, ein Ergebnis wird, das die eigenen Erwartungen übertrifft.

Wir gratulieren Katharina Rüsbüldt zu ihrem erfolgreichen WM-Debüt und freuen uns, sie als Sponsor auf ihrem sportlichen Weg zu begleiten.

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2026 Oktober Ziel erreicht Erwartung übertroffen – Katharina bei der SUP WM 2026

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